Ich dachte, es sei an der Zeit, einmal alle Geschichten zusammenzustellen, die ich als Diane Dirt verfasst habe. Und wo ich schon einmal dabei war, habe ich die Storys, die über Diane geschrieben wurden, gleich mit dazu genommen und damit 248 Seiten gefüllt. Mit von der Partie ist Michael Schmidt, der Diane gleich in zwei Geschichten eine Nebenrolle verpasst hat. Illustriert sind die Geschichten von Uli Bendick, Gabriele Behrend, Mario Franke, Frank G. Gerigk, mir und Maximilian Wust. Die Illus werde ich nach und nach hier vorstellen, damit ihr Lust auf die Stroys bekommt. ;-)
Zum Cover sollte ich wohl eine kurze Erklärung abgeben, damit es dem Künstler, Andreas Schwietzke, nicht ebenso ergeht, wie im letzten Jahr Olaf Kemmler, dem man Sexismus unterstellte. Mein Cover ist extrem an das von Olaf angelehnt, nur dass meines als Auftragsarbeit erstellt wurde, denn ich habe Andreas exakte Vorgaben gemacht. Nicht nur das, sondern ich, bzw. mein jüngeres Ich, stand auch Modell. Andreas hat Bilder von mir bekommen, an denen er sich orientieren konnte. So wollte ich dem Vorwurf, der Idealisierung des weiblichen Körpers vorbeugen und habe bewusst keinen Körper genommen, der per OPs „optimiert“ wurde. Von diesen OPs halte ich nämlich gar nichts. Die Frau auf dem Bild hat sich also völlig freiwillig so abbilden lassen und fühlt sich dadurch in keinster Weise ausgebeutet!
So weit, so gut, aber warum zeigt die Frau auf dem Cover, dem Betrachter den Stinkefinger? Dieser Stinkefinger ist nicht für jeden Betrachter und erst recht nicht für den Leser gedacht, sondern für die Personen, die heutzutage glauben, ihre Moralvorstellungen mit aller Gewalt durchsetzen zu müssen. Wenn Aktskulpturen aus Amtszimmern entfernt werden und Moralapostel Kunstwerke nicht zur Nominierung des KLP zulassen, dann sind das die Personen, denen ich hier den Stinkefinger zeige. Weil sie nicht einmal merken, dass sie selbst mit solchem Vorgehen ausgrenzen. Also genau das tun, was sie so laut kritisieren.
Alle anderen Betrachter bitte ich, den Stinkefinger mit einem Augenzwinkern der Dame zu betrachten und ihr wenn nicht gar Sympathie, so doch Verständnis zu gewähren. Diane ist eine Ruhrpottschnodderschnautze, die hin und wieder nicht anders kann, als ihre Meinung kundtzutun. Und ihr ist es herzlich egal, ob sie dafür gemocht oder gehasst wird. (Ruhrpottler können ganz hervorragend streiten, aber sie können sich auch wieder vertragen.) ;-)

Und da dieses Cover auf der Rückseite weitergeht, hier beide Seiten zusammen:



