ml-universe

9. August 2022

Nur zur Erinnerung

Heute gibt es meine Autobiografie „Überleben, irgendwie“ für 0,00 €. Zum Beispiel hier: https://www.amazon.de/%C3%9Cberleben-irgendwie-Autobiografie-Marianne-Labisch-ebook/dp/B0B87Q9F56/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1660032977&sr=8-1

2. August 2022

Meine Autobiografie ist verfügbar

Filed under: Autor,Bücher,schreiben — mluniverse @ 16:26
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Gestern hat p.machinery kundgetan, dass „Überleben, irgendwie“ ab sofort verfügbar ist. Hier der Link zum Produkt: https://www.amazon.de/%C3%9Cberleben-irgendwie-Autobiografie-Marianne-Labisch/dp/3957650666/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1659449598&sr=8-1

Selbstverständlich kann man das Buch auch über den Verlagsshop hier https://www.booklooker.de/pmachinery/B%C3%BCcher/Marianne-Labisch+%C3%9CBERLEBEN-IRGENDWIE-Autobiografie/id/A02A51b601ZZW beziehen.

Ich bin sehr gespannt, wie die Reaktionen auf das Buch sein werden, denn leider wird das Thema Kindesmissbrauch immer noch viel zu oft totgeschwiegen.

24. Juli 2022

Überleben, irgendwie

So schnell kann es gehen. Nun sind Verlagsinfo und Cover auch fertig.
Verlagsinfo:
Marianne Labisch
Überleben, irgendwie
Autobiografie
Außer der Reihe 70
p.machinery, Winnert, 09. August 2022, 268 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 066 5 – EUR 17,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 809 8 – EUR 5,99 (DE)

Wie dennoch leben?
Für Marianne Labisch

Das Licht der Welt erblickt
sich an den Strahlen gewärmt
und in die Finsternis gezerrt
nur Blitze des Schmerzes
erhellen das junge Leben
von der Mutter geschenkt
und vom Vater missbraucht

Wie dennoch leben?
Wie wird das Leid zu einem Ich?
Nur durch dich selbst
deiner eigenen Kraft
deinem Willen
deiner Liebe

Gerd Scherm

»Mit der Stimme eines Mädchens und der einer starken jungen Frau erzählt die Autorin hier die Geschichte ihrer Kindheit und Jugend als Überlebende von Gewalt und Missbrauch. Tough, beeindruckend und Mut machend!«

Corinna Griesbach

Hier das Cover fürs Print

Und hier das fürs E-Book:

23. Juli 2022

Überleben, irgendwie

Pünktlich zu meinem Geburtstag am 9. August wird meine Autobiografie „Überleben, irgendwie“ bei p.machinery erscheinen. Da wir das Cover immer erst herzeigen, wenn es fertig und das Buch verfügbar ist, präsentiere ich euch hier nun erst mal ein Foto von mir aus dem Jahr 1973.

In dem Buch geht es um Alkoholismus, Gewalt und Missbrauch in der Familie. Alles keine schönen Themen, ich weiß. Aber ich möchte mit meinem Buch gerne Betroffenen Mut machen, alle die schlimmen Erfahrungen hinter sich zu lassen, Hilfe anzunehmen und neu zu beginnen.

Oft ist es nämlich so, dass die Kinder und Jugendlichen froh sind, der häuslichen Situation entkommen zu sein, das Leben, das sie bis dahin führen mussten, hinter sich gebracht zu haben, aber das eben Narben hinterlassen hat, die nie verschwinden werden. Viele kommen gar nicht auf die Idee, um Hilfe zu bitten, denn all zu oft, hat ihnen viele Jahre lang niemand geholfen. Sie waren so stark, dass sie nicht daran zerbrochen sind und denken, den Rest würden sie schon auch noch meistern. Sie wollen nicht als schwache Geschöpfe da stehen. Aber sie wissen nicht, dass die Erlebnisse sich so tief in ihr Bewusstsein eingegraben haben, dass sie ein Leben lang darunter leiden werden. Je früher sie sich Hilfe holen, desto besser können sie den Rest ihres Lebens meistern.

Aber es geht mir nicht nur um die Betroffenen, nein, ich möchte gerne, dass jeder hinsieht und bei einem Verdacht aktiv wird. Die Kinder in der häuslichen Gewaltsituation können sich nicht selbst helfen und sind auf Hilfe angewiesen. Viel zu oft wird weggesehen und geschwiegen.

Und weil dieses Thema p.machinery und mir so sehr am Herzen liegt, wird es das E-Book am 9. August kostenfrei geben. Der Verlag und ich werden an meinem Geburtstag Geschenke verteilen. ;-) Merkt euch den Termin schon einmal vor. Lange dauert es ja nicht mehr.

16. Juli 2022

Titans Kinder von Aiki Mira

Filed under: Autor,Bücher,Buchbesprechung,Rezensionen,Roman,schreiben — mluniverse @ 14:45
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Titans Kinder – Aiki MIra
Andro SF 156
p. machinery, Winnert, Juni 2022, 196 Seiten Softcover
ISBN 978 3 95765 2952

Eine dreiköpfige Crew bricht zum Mars auf, was sich jedoch als Lüge für den uneingeweihten Marlon erweist, denn in Wirklichkeit geht es zum Titan. Ein Mond, der eigentlich nicht besiedelt sein dürfte.
Dort sollten sie von ebenfalls drei Personen erwartet werden, wovon allerdings nur eine anwesend ist. Die Aussage, die anderen beiden seien im Außeneinsatz unterwegs, erweist sich als Lüge, als ein Crewmitglied im Kühlraum als Leiche entdeckt wird. Als Sunita, die Chefin der Neuankömmlinge, der Sache auf den Grund gehen will, kommt auch sie ums Leben. Darüber wird erstaunlich schnell hinweggegangen und man widmet sich mehr den Gegebenheiten vor Ort, denn es gibt hier fremdes Leben, dessen Entwicklung die Wissenschaftler rasch vorantreiben. Aus Marlon und Verve, der Leiterin der Station, wird ein Paar und Rain, ein asexuelles Wesen, das als »sie« angesprochen werden möchte, entdeckt auf einem Ausflug ein Wesen, dessen Entwicklung viel weiter fortgeschritten ist, als es sein dürfte. Sie hält es für ein Kind und nimmt es mit auf die Station. Das führt zu weiteren Verwicklungen.

Mir hat dieser Roman gut gefallen, denn er unterscheidet sich in vielen Dingen vom herkömmlichen Einheitsbrei:
Beide Crews werden von Frauen geleitet. Es gibt ein asexuelles Wesen und eins, das künstlich von einem Konzern gezüchtet wurde.
Anstatt Terraforming zu betreiben, wie das in so vielen Romanen beschrieben wird, versuchen diese Wissenschaftler, die Entwicklung des Lebens auf dem Titan voranzutreiben. Besonders Rain fragt sich im Laufe der Handlung, warum sie alle nicht versucht haben, auf ein gestörtes Crewmitglied zu reagieren, anstatt es mit Medikamenten sich selbst anzupassen.
Ich habe schon Romane gelesen, in denen das Rollenbild verkehrt wurde, indem die Frauen einfach die Rollen der Männer annahmen. So plump geht Aiki MIra nicht vor, sondern arbeitet weit differenzierter. Ein Chef ist jemand, der das Sagen hat, völlig egal, was er für ein Geschlecht hat. Aiki Mira versucht dem Leser auch Rain nahezubringen, indem uns viel von ihren Gedanken offenbart werden, was sie außerordentlich sympathisch macht.
Selbst der Bösewicht wird vielschichtiger beschrieben als schlicht und einfach nur böse. Aiki Mira schafft es mit wenigen Worten, ihren Charakteren ein Gesicht zu verschaffen. Über Verve zum Beispiel heißt es, die hätte zwei Nobelpreise ausgeschlagen. Das sagt mir mehr als langatmige Beschreibungen: Die Frau ist sehr schlau, aber auch ein wenig rebellisch. Sie hat ihren eigenen Kopf und setzt ihre Prioritäten selbst.
Mir gefällt, wie Aiki MIra mit Sprache umgeht, sie verwendet recht ungewöhnliche, aber anschauliche Vergleiche, die mich oft zum Schmunzeln gebracht haben.
Ihr Debüt ist locker und gekonnt geschrieben und weiß zu unterhalten.
Ich habe die Perspektivsprünge als eine Art moderner, allwissender Erzähler gelesen, aber so war es wohl nicht gedacht. Mich haben sie nicht gestört, aber wenn sie gewollt sind, hätte man sie auch »sauber« gestalten können.
Ich empfehle das Buch daher mit vier von fünf Sternen.

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