ml-universe

5. März 2017

Ups, doch schon März?

Nachdem ich heute meinen Referenz Ordner aktualisiert habe, stellte ich fest, dass der letzte Beitrag aus dem letzten Jahr stammt und will heute kurz hinterlassen, welche Vorhaben sich in welchem Stadium befinden:

Parasitengeflüster:  Sven und ich sind so weit mit der Arbeit am Projekt fertig, alle Geschichten, Cover, Illustrationen, Vorwort und Autorenvitae liegen beim Verlag. Angepeilt ist eine Veröffentlichung im Mai. (Alles neu …)

Bildband „Inspiration“ (AT) Eine Anthologie mit Geschichten von Autoren, die sich von Bildern des Künstlers Andreas Schwietzke inspirieren ließen, wird als Bildband in einem größerem Format im p.machinery Verlag erscheinen.  Die Geschichten sind alle fertig. und werden dem Verlag übergeben, sobald Andreas Schwietzke und ich mit dem Interview, das ich zum  Bildband mit ihm führe, abgeschlossen haben. (Darin unterhalten wir uns darüber, wie es zu den Bildern kam und tauschen uns über die Umsetzung der Autoren aus.)

Bilder einer Ausstellung

Ein Projekt der Geschichtenweber, bei dem Autoren, Illustratoren, Musiker, ein Lyriker zusammen die klassische Musik von Modest Mussorgski und die Bilder von Viktor Hartmann neu interpretieren und sich davon zu Geschichten inspirieren lassen. Ein sehr ambitioniertes Projekt, das in Arbeit ist.  Auch dieses Buch mit Musik und Bildern wird im p.machinery Verlag erscheinen. (Wahrscheinlich noch in diesem Jahr.)

Im Gaslicht (AT) ein Band mit humorvollen (Frauen-) Horror-Kurzgeschichten war für dieses Jahr geplant, aber das könnte knapp werden.

Die Kasatschok tanzenden Aliens sind auf dem Weg und werden wahrscheinlich bald veröffentlicht. Auf diese Anthologie bin ich sehr gespannt. Ellen Norten hatte diese tolle Idee, die Außerirdischen mal nicht als feindliche Macht darzustellen, sondern sie humorvoll handeln zu lassen.

Einige Story Center Beiträge sollen ebenfalls noch dieses Jahr das Licht der Welt erblicken.

Momentan sitzen wir an den Lektoraten für die Zwielicht Geburtstagsausgabe.

Weitere Vorhaben sind angedacht, aber zu denen äußere ich mich dann erst, wenn wir sie angehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28. November 2013

Ausstellung im Rathaus Denzlingen

Filed under: Ausstellung,Gemälde,Kunst,Malerei — mluniverse @ 19:33

Malerische Vielfalt

4. Dezember 2013 bis 10. Januar 2014

Aquarelle, Bleistift- und Kohlezeichnungen

Marianne Labisch, Viktor Lang, Monika Pecquet, Florina Haberstroh-Bogdan, Herbert Walcher, Lore Wiedle

Freies und Gegenständliches Zeichnen und Malen – Kurs der Volkshochschule Nördlicher Breisgau

Foyer neues Rathaus, Hauptstraße 110, 79211 Denzlingen

Montag – Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr und Donnerstag 15:00 bis 18:00 Uhr

Hier nur ein kleiner Vorgeschmack:

Feder hell

 

 

 

 

 

 

22. März 2013

Ein anderer Stil

Filed under: Gemälde,Kunst,Malerei — mluniverse @ 18:18

Nachdem sich in buchtechnischer Hinsicht vorerst nichts zu tun scheint, (eine Anthologie, die im Januar erscheinen sollte, steht immer noch in den Startlöchern, mein liebster Verleger ist auch nicht mehr so schnell wie früher, manch ein Herausgeber braucht recht lang sich zu entscheiden) breche ich die Stille heute einmal auf andere Art und stelle euch meine letzten Bilder vor:

figures

figures

Lebensbaum

Lebensbaum

Bei beiden handelt es sich um Aquarelle, in denen ich nach dem Trocknen, kenntlich gemacht habe, was ich dort alles entdeckte. So, wie man das bei Wolkenbildern auch macht. Es ist total lustig und bringt unweigerlich gute Laune.

6. Dezember 2012

Leuchtfeder – Eine neue Plattform für Künstler, Veranstalter und Unterstützer

Filed under: Interviews,Kunst — mluniverse @ 16:30

In Gladbeck wurde vor kurzer Zeit ein neuer Verein gegründet. LEUCHTFEDER nennt er sich. Ziel ist es, ein Netzwerk aufzubauen, indem sich Kulturschaffende finden und austauschen können. Aktive Mitarbeit und finanzielle Unterstützung sind ausdrücklich erwünscht. Weil ich eines der Gründungsmitglieder, Harry M. Liedtke kenne, habe ich ein Interview mit ihm geführt, um mehr über diesen Verein zu erfahren. Hier geht es zur Leuchtfeder http://www.leuchtfeder.de

Marianne: Hallo Harry, du bist eines der Gründungsmitglieder der LEUCHTFEDER, einem Verein, der sich die Förderung der Kultur auf die Fahnen geschrieben hat. Was versprecht ihr euch von dem Verein?

Harry:Im Grunde geht es um die alte Frage, wie schafft man es, Kunst und Kultur so zu verbreiten, dass ALLE etwas davon haben. Unser langfristiges Ziel ist es, Künstler, Veranstalter, Berichterstatter, Sponsoren und Publikum besser miteinander zu vernetzen. Zugegeben, es hat etwas von einer verträumten Utopie. Aber es ist möglich, wenn viele gute Leute mitmachen und sich einbringen, wenn man sich austauscht und gegenseitig hilft. Wir werden nicht das Rad neu erfinden, das ist uns klar. Es gibt etliche Foren, die ähnlich funktionieren wie LEUCHTFEDER. Wir bilden uns aber ein, dass wir mit unserer Mischung aus künstlerischem Anspruch und merkantilem Verständnis strukturelle Aufbauarbeit leisten können. Es kann ja auch nur besser werden, wenn man das große Gejammer im Kulturbetrieb als Maßstab nimmt. Der Status Quo scheint jedenfalls kaum jemanden zufrieden zu stellen.

Marianne:Im Forum kann man sich kostenlos registrieren, mitsprechen und sich als Künstler aufnehmen lassen. Ist das nur für Leute aus Gladbeck und Umgebung gedacht?

Harry: Nein, wir denken überregional. Es ist jetzt noch etwas gladbecklastig, weil ich als erster Vorsitzender in Gladbeck lebe und die von mir betreute Bühne in Gladbeck steht. Darum haben viele Beiträge Gladbeck zum Inhalt. Aber jeder ist aufgerufen, mich mit interessanten Beiträgen aus dem Spotlight zu verdrängen – und das geschieht ja auch bereits. Neben dem Café Stilbruch in Gladbeck spielen jetzt etwa auch das Mülheimer Kulturmuseum FÜNTE eine große Rolle, die Gelsenkirchener Galerie KUNST IN DER CITY, das KNISPEL im Lipperland … um nur ein paar zu nennen. Es zieht rasch Kreise.

Marianne: Das hört sich sehr interessant an. Ich gehe davon aus, dass ihr schnell wachsen werdet, und finde die Idee dahinter sehr interessant. In den Foren, die du oben angesprochen hast, ist es meist so, dass die Schreiberlinge unter sich bleiben, ab und zu ein Verleger hereinschaut, aber so umfassend wie in der LEUCHTFEDER ist die Forenarbeit meist nicht. Hast du etwas dagegen, wenn ich versuche, die LEUCHTFEDER bekannter zu machen?

Harry: Natürlich nicht. Nur zu! Über jeden User, der konstruktiv mitarbeiten möchte, sind wir froh. Und für Anregungen sind wir von der Redaktion eh immer offen.

Marianne: Wie wollt ihr verhindern, dass die Künstler die LEUCHTFEDER lediglich als Plattform nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen?

Harry: Was heißt "lediglich"? Das wäre doch schon mal was. Es geht ja bei dem Forum darum, Aufmerksamkeit für sich zu generieren. Da beziehe ich mich auch selbst mit ein. Ich kann keinem Künstler Eigennutz oder Egomanie vorwerfen, weil ich dann gegen die menschliche Natur wettern würde. Jeder mag sich präsentieren. Wir haben ein Kulturforum gegründet und keine Religion. Wir sind nicht so naiv zu glauben, im Kulturbetrieb kriegt man es nur mit Altruisten zu tun. Mit einem funktionierenden Netzwerk kommt man aber weiter. Das merkt selbst der verbohrteste Kunstschaffende nach einer Weile, und wenn er nicht im eigenen stillen Kämmerlein versauern will, muss er Kontakte pflegen – vor allem die guten. Und LEUCHTFEDER soll eine Vermittlungsplattform für gute Kontakte werden.

Marianne: Werden Beiträge, zum Beispiel Rezensionen von der Redaktion geprüft, um Lobhudeleien gegenüber befreundeten Autoren oder Niedermachen von unliebsamen Kollegen vorzubeugen?

Harry: Ja, klar! Das ist ein wesentliches Element. Wir haben da aus den Fehlern anderer Foren und Plattformen gelernt. Eine redaktionelle Betreuung muss sein, gerade weil es bei uns um Kunst und Kultur geht. Gewisse Standards müssen wir einhalten, wollen wir ernst genommen werden. Das betrifft zunächst einmal das Schreibhandwerk. Inhaltlich ist es schon schwieriger, wir sind ja keine Zensurbehörde.

Lobhudeleien sind lästig, aber eher harmlos. Die tun keinem weh und verlieren sich in der Masse. Niedermachen geht indes gar nicht. Wir wollen auch kein Kritikasterforum sein, wo Möchtegernkulturjournalisten der Welt ihre Meinung ungefragt ins Gesicht schleudern. Von solchen Foren gibt es zig, und keines von ihnen ist erfolgreich. Will keiner lesen, den Sch**ß, außer dem Verfasser selber. Unser Konzept ist anders: Wir wollen nicht (ab)urteilen, wir wollen Interesse wecken.

Kritik darf natürlich sein. Es wird niemandem der Mund verboten. Natürlich ist speziell Kritik immer eine Frage der Sichtweise, und die Redaktion muss jeden Einzelfall genau abwägen (ich als Moderator besonders). Verletzt ist man schnell, Wunden heilen aber nur langsam! Ich rate daher allen, nicht zu empfindlich zu sein bzw. nicht zu brutal vorzugehen. Wir von der Redaktion machen es uns bei unserem Job nicht einfach. Ich bitte daher jeden User, sich in uns hineinzuversetzen. Wie würdet ihr an unserer Stelle entscheiden? Dann wird das schon.

Marianne: Was habt ihr in nächster Zukunft vor?

Harry: Na, erst einmal wollen wir LEUCHTFEDER ans Laufen kriegen. Wenn es sich finanziell trägt, wird man weitersehen. Hinter LEUCHTFEDER steht ja ein Kulturförderverein gleichen Namens, da kann man noch einiges erwarten. Fürs Erste beschäftigen wir uns mit dem Aufbau einer Datenbank und präsentieren Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten. Mit unserem lyrischen Adventskalender haben wir aber auch schon ein erstes Kunstprojekt verwirklicht. Weitere werden folgen. Auch bei den Rubriken sind wir noch lange nicht am Ende.

Marianne: Ich habe gesehen, dass es Kolumnen gibt. Kommen weitere dazu? Wer darf die verfassen? Welche Richtlinien sollten dabei beachtet werden? Wie haltet ihr es mit der Politik? Sind hier kritische Stimmen gewünscht? Deine Kollegin ist Mitglied einer Partei, deshalb interessiert mich das besonders.

Harry: Ich hoffe doch, dass wir mehr Kolumnen haben werden. Sie sind ein sehr belebendes Element, weil es darin eben auch mal menschelt. Im Grunde sind wir da wieder bei der Frage von Lob und Tadel. Die Beiträge von der Redaktion haben streng neutral zu sein. Entsprechend nüchtern sind sie mitunter formuliert.

Bei den Kolumnen hat jeder Schreiber mehr Freiheiten, sich auszudrücken und seine Meinung zu sagen – alles im Rahmen unserer Nettikette und Schreibformalien selbstredend. Für ihre Beiträge sind die Kolumnenschreiber verantwortlich, sie müssen sich dann auch etwaigen Rügen stellen.

Kolumnenschreiber kann jeder User werden, so er oder sie denn möchte. Die Richtlinien sind die gleichen wir für alle anderen Beiträge auch. Sie werden indes nicht ganz so streng ausgelegt, es soll schließlich niemand abgewürgt werden.

Politik wird in Zukunft eine Rolle spielen. Wir planen eine Rubrik "Politik und Gesellschaft". Politik gehört in so ein Forum, finde ich. Sie ist eine ganz eigene Form von Kultur: Streitkultur!

Es liegt daher in der Natur der Sache, dass kritische Stimmen erwünscht sind. Und meine Kollegin Christine Dohmann ist bei der FDP, sie geht keiner Diskussion aus dem Weg, liebt fetzige Debatten und als Liberale ist sie selbst ein unabhängiger kritischer Geist.

Marianne: Genau deshalb habe ich nachgefragt, Harry. FDP! Abgesehen von den Piraten vielleicht, ist die FDP die Partei, die sich üble Sprüche gefallen lassen muss. (Wofür sie meiner Meinung nach zum Großteil selbst verantwortlich sind!) Bei dem politischen Geschehen könnte ich mir mir eine satirische Kolumne in der LEUCHTFEDER sehr gut vorstellen. (Da bekämen sie aber alle ihr Fett weg.)

Ich finde die LEUCHTFEDER sehr interessant, habe mich im Forum registriert, mich als Künstlerin aufnehmen lassen und werde mich für diese Plattform einsetzen. Möge die LEUCHTFEDER wachsen und gedeihen und eines Tages hell am Kulturhimmel strahlen.

12. Mai 2012

Kurzer Bericht über die Ausstellungseröffnung

Filed under: Ausstellung,Gemälde,Kunst — mluniverse @ 15:04

In der aktuellen Ausgabe der Wochen Zeitung "Von Haus zu Haus" erschien dieser kurze Bericht:

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Malerische Vielfalt
Freiburg-Denzlingen (gar). Kürzlich wurde in der Lutherkirche Freiburg die dritte Ausstellung der Teilnehmer
des Kurses „Freies oder gegenständliches Zeichnen und Malen“ der VHS Nördlicher Breisgau eröffnet.
Das dritte Jahr in Folge stellen diese unterschiedlichen Künstler nun aus. Aus der anfänglichen Frage, wie
so verschiedene Stile unter einer Bezeichnung zusammengefasst werden können, ohne Verwirrung zu erzeugen,
entstand der Titel „Malerische Vielfalt“, der am besten ausdrückt, was den Besucher erwartet. Die
Ausstellung ist bis Ende Mai zu sehen. Neben der Denzlingerin Helga Hoberg stellen Viktor Lang, Marianne
Labisch, Alexander Pavlov, Monika Pecquet, Maria Uke-Haberstroh und LoreWiedle ihreWerke aus. Nicht
mit von der Partie ist diesmal Herbert Walcher, ebenfalls langjähriges Mitglied der Gruppe.

Vielen Dank an die Redaktion.

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