ml-universe

4. November 2016

Zwielicht Classic 11 soll im November erscheinen

Wie der Herausgeber Michael Schmidt verlauten lässt, soll der elfte Band schon im November erscheinen.

Wie üblich gibt es eine gute Mischung aus Geschichten und Artikeln.

Inhalt:

Geschichten:

Marianne Labisch – Profit durch Mord (2015)
Uwe Voehl – Sternschnuppennächte (2008)
Susanne Schnitzler – Lennie Bell beschwimmt den Teufel (2016)
Susann Obando Amendt – Blendlicht (2015)
Karin Reddemann – Kleiner (2015)
Christian Weis – Gedankenspiele (2006)
Michael Tillmann – Rationalisierungsmaßnahmen (2004)
Andreas Fieberg – Heute, Kinder, wird’s was geben (2013)
Hubert Katzmarz – Der Mann, der die Wespen hasste (2000)
Ellen Norten – Anmerkungen zu Der Mann, der die Wespen hasste (2016)
Nadine Muriel – Jesses Reise (2014)
Markus K. Korb – Fischaugen im Dämmerlicht (2004)
Vanessa Kaiser&Thomas Lohwasser – Im Schatten (2015)
Vincent Voss – Eine kurze Geschichte über den Tod und den Untod (2013)

Artikel:

Karin Reddemann – Die dunkle Muse (2016)

Ich freue mich, auch einmal eine Anthologie eröffnen zu dürfen. In „Profit durch Mord“ geht es um Hank, den Mitarbeiter einer Plattenfirma, der es leid ist, immer wieder Musiker benennen zu müssen, die ermordet werden.

Es freut mich sehr, dass die Geschichte von Nadine Muriel „Jesses Reise“, die ursprünglich in der von mir herausgegebenen Anthologie „Was geschah im Hotel California?“ erschien, aufgenommen wurde. Und zu guter Letzt auch noch die Geschichte von Susann Obando Amendt „Blendlicht“, die ursprünglich in „Nebelmelodie“ erschien und mein Lektorat durchlief. Also gleich dreifacher Grund, sich zu freuen.

Vielen lieben Dank an Michael Haitel (p.machinery Verlag), der sich mit der Zweitverwertung der Geschichten „Jesses Reise“ und „Blendlicht“ einverstanden erklärte, die beide ursprünglich in seinem Verlag veröffentlicht wurden.

So hat man selbst im November, Grund sich zu freuen …

 

24. Oktober 2016

BuCon 2016

Eine persönliche Nachbetrachtung

Schon vor Jahren wollte ich gerne einmal zum BuCon nach Dreieich, um dort eine Verlegerin, eine Kollegin (Nadine) und viele Geschichtenweber kennenzulernen. Ergeben hat es sich dann doch irgendwie nie.

Nachdem ich dieses Jahr durch meine Lektorate für die Zwielicht Reihe, so viele nette neue Kollegen kennenlernen und den Kontakt zu bereits bekannten intensivieren konnte, wollte ich diese Personen doch alle gerne einmal persönlich erleben.

Und so machte ich mich Samstag früh auf den Weg und kam dennoch zu spät am Bürgerhaus in Sprendlingen an, weil sich dieser Ort von mir einfach nicht finden lassen wollte. O_O

Am Eingang, wo ich meine Eintrittskarte löste, fragte ich nach der Garderobe, die leider nicht existierte. Das wäre mein einziger Verbesserungsvorschlag an die Organisatoren. Denn kaum einer wohnt um die Ecke und kommt ohne Mantel oder Jacke. (Besonders nicht im Oktober.)

Man hätte sich weit freier bewegen können, wenn man nicht ständig Hut, Jacke, Schirm, Tasche und Con Tüte mit sich herumsgeschleppt hätte.

Dann kam ich in eine Halle, in der sich Menschen gleich einer Ameisenkolonie bewegten. Alles wuselte durcheinander, die Gänge proppevoll. Ich schob mich einmal durchs Gewimmel und fand weder eine bekannte Person, noch den Tisch der Geschichtenweber. Eine Nachfrage im Foyer ergab, dass der gesuchte Stand sich in unmittelbarer Nähe des Halleneinganges befinden würde. Dennoch, selbst bei einem weiteren Durchgang, entdeckte ich lediglich zwei Herren, die grellgelbe T-Sirts trugen. In der dritten Runde blieb dann mein Blick an einem gut aussehenden Bartträger und einer kleinen blonden Person hängen, die mir bekannt vorkamen. Und richtig: Es handelte sich um Felix Woitkowski und Nadine Muriel. Und beim Näherkommen machte ich dann auch noch Stefan C ernohuby aus. Allesamt kleiner als ich sie erwartet hätte. Nach der Begrüßung unternahm ich einen weiteren Gang und entdeckte Michael Schmidt, einen der beiden Herausgeber der Zwielicht Reihe.

Michael nahm sich meiner sofort auf eine supernette Art an, führte mich durch den Raum und stellte mir diverse Kollegen vor. Andreas Flögel, der mir schon im SF-Netzwerk mitgeteilt hatte, dass er der hochgewachsene Jüngling mit dem wallenden Haar eben nicht sei, erkannte ich spontan ganz alleine.

Daniel Huste, der bei der Storyolympiade den dritten Rang belegte, Achim Stößer, den ich nicht erkannt habe,  Michael Haitel, der sich überall und nirgends herum trieb, Martina Sprenger, mit der ich mich über ein Projekt sehr gut austauschen konnte, Tatjana Stöckler, die Stunden braucht, um eine Halle zu verlassen, Torsten Scheib, Regina Schleheck, die ich beide beim Abendessen wieder traf, Bettina Ferbus, die ich ebenfalls schon lange kennenlernen wollte, die mich dann auf dem Rückweg ins Hotel begleitete,  Wolfgang Schröder, der Mann, der mir aufs Wort gehorcht!, Berta Berger mit Tochter Natascha, die eine begnadete Zeichnerin ist, lernte ich persönlich kennen, nur Axel Kruse fehlte noch. (Sollte ich jemanden vergessen haben, bitte ich um Entschuldigung.) Ich hatte zwar ein großes Poster gesehen, auf dem für seine Werke geworben wurde, aber den Mann nirgendwo entdeckt. Es ist natürlich auch nicht gerade einfach, einen Herren zu finden, den man noch nie gesehen hat. Aber das Schicksal schien mir wohlgesonnen, denn ein großer stattlicher Mann nahm gegen Ende der Veranstaltung neben mir Platz und stellte sich als der gesuchte vor.

Mir kam die Veranstaltung vor, wie ein großes Familientreffen. Wohlgemerkt eine Familie, in der die Mitglieder sich überwiegend leiden mögen. Nie zuvor wurde ich von so vielen Menschen herzlich geknuddelt, die ich zum ersten Mal in Person traf. So fühlte ich mich sofort freundlich aufgenommen und pudelwohl.

Die Siegerehrung der Storyolympiade (ein Wettbewerb der Geschichtenweber) wurde von Tatjana Stöckler gekonnt moderiert und die Siegerehrung des deutschen Phantastik Preises lief so zügig ab, wie viele Besucher hofften.

Auf dieser Messe tauschen sich Gleichgesinnte aus, werden Kontakte geknüpft, Geschichten erzählt, Freundschaften gepflegt. Mir hat es außerordentlich gut gefallen. Herzlichen Dank an Michael Schmidt und Andreas Flögel, die sich meiner auf eine herzlich, nette Art annahmen.

Und noch ein Danke an Nadine, die Kollegin, die eingangs schon erwähnt wurde. Endlich hat es nach Jahren doch noch geklappt, dass wir uns persönlich begegnen. Sie ist noch süßer, als ich erwartet habe.

Alles in Allem hat mir dieser Tag sehr gut gefallen.

Nachträglich stelle ich fest, dass mir doch einige Personen durch die Lappen gegangen sind. (Gabi, das nächste Mal müssen wir uns unbedingt treffen.)

Hier ein paar Fotos, auf denen die gute Stimmung perfekt wiedergegeben wird.

Michael Schmidt und Andreas Flögel

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Michael Haitel und Achim Stößer

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Michael Schmidt und Nadine Muriel

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Günter Wirtz, Felix Woitkowski und Martina Sprenger

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13. September 2016

Im Werden

Damit hier niemand denkt, ich sei untätig, ein kleines Update.

Es stehen dieses Jahr noch ein paar Veröffentlichungen an und zwar:

eine Story über eine kleine Vierstellige, die plötzlich ein Liedchen pfeift und damit die Ordnung in dem Raumschiff bedroht.

eine Story über Terroristen, die die Meerwasserentsalzungsanlage in Hagen stürmen

eine Story über eine Frau die in Cubus auf Terra 3 landet und dort Bekanntschaft mit ihrem außergewöhnlich gut aussehendem Gastgeber und mit einem Zwerg macht. (Für dieses Buch habe ich neben meiner Story auch noch Illustrationen beigetragen.)

eine Story über Aliens, die Bier und Hardrock lieben

An weiteren Projekten wird gearbeitet, die werden allerdings erst im nächsten Jahr das Licht der Welt erblicken.

 

 

 

26. Juli 2016

O’Leary am Nil

Ein Pfau am Nil

Tedine Sanss

216 Seiten

O’Connell Press; Auflage: 1 (30. Juni 2016)

ISBN-10: 3945227534

ISBN-13: 978-3945227534

Preis: 9,99 €

Zuerst einmal vielen Dank an Susanne O‚Connell, die mir vorab ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte und ein noch dickeres Danke dafür, dass dieser Roman veröffentlicht wurde, obwohl die Autorin zwischenzeitlich verstarb.

O’Leary wird mit Danny zu Ausgrabungen gerufen, weil es ganz so aussieht, als sei der Fluch der Pharaonen kein Märchen. Es ist zu mehreren seltsamen Todesfällen gekommen und es verschwinden Artefakte.

Danny, dessen Magen Reisen mit Schiffen und Wüstenschiffen nicht sonderlich gut verträgt, ist erst einmal froh, an der Ausgrabungsstelle angekommen zu sein. Professor Slocum ist der Leiter der Ausgrabung, der Auftraggeber O’Learys. Sein Sohn war ebenfalls erkrankt und wurde vorsichtshalber zur Genesung heim nach Großbritannien geschickt. Er kehrte geheilt mit einem Studienkollegen zurück. Dieser Studienkollege scheint dem Ermittler nicht unbekannt zu sein.

Neben diesen drei Personen sind der amerikanische Geldgeber, ein Arzt, ein Archivar und der Vorarbeiter der einheimischen Helfer ebenso von Belang wie eine Journalistin aus Australien, die mit ihrem Fotografen anreist.

Es kommt trotz O’Learys Anwesenheit zu weiteren Todesfällen und es verschwinden auch weitere Gegenstände. Skorpione und tödliche Giftschlangen tauchen ebenso auf, wie geisterhafte Erscheinungen. Ein Abgesandter der ägyptischen Regierung, der bedeutende Funde für heimische Museen sicherstellen soll, scheint auch ein zwielichtiger Charakter zu sein.

Dann erkrankt der Pfau auch noch selbst und beichtet Danny, dass es sehr schwer werden wird, den Täter zu überführen. Danny tappt im Dunkeln und ist über O’Learys Verschwiegenheit nicht gerade erbaut.

Tedine Sanss führt viele Verdächtige ein und den Leser an der Nase herum.

Es hat mir Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Die einzelnen Figuren waren wie gewohnt gut herausgearbeitet und das ganze Setting, kombiniert mit den geschichtlichen Fakten, kam gut an.

Einiges, was in Band 1 nur angedeutet wurde, kam hier offener zum Tragen.

Ich kann dieses Buch guten Gewissens empfehlen und vergebe 5 Sterne.

So sieht es aus:

Ein Pfau am Nil_Cover

30. Juni 2016

Im Schatten von Xibalba

Lange war die Anthologie angekündigt, nun ist sie tatsächlich erschienen:
Im Schatten von Xibalba ist die erste Mayapunkanthologie des Sternwerk Verlages.

Sven Klöpping (Hrsg.)
IM SCHATTEN VON XIBALBA
… und andere Mayapunk-Geschichten
sternwerk 3
p.machinery, Murnau, Juni 2016, 252 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 067 2 – EUR 11,90 (DE)
eBook-ISBN in Vorbereitung

538 nach Christus an der Spree: Mit außerirdischer Hilfe haben die Maya Amerika und weite Teile Europas erobert. Wo später einmal Deutschlands Hauptstadt errichtet werden würde, liefern sich Germanen, Slawen und Mayakrieger nun erbitterte Schlachten. Zwischen den Fronten wechseln Prinzessinnen und Bauernjungen die Seiten … und teilen manchmal sogar die Betten. Das Kind heißt Mayapunk – mit Storys aus einer blutigen, herausfordernden Alternativwelt …

Inhalt:
Herr LÿÐmann: Zähmer und Züchter
Friedhelm Rudolph: Iki Balam
Marianne Labisch: Die List
Sabrina Železný: Im Schatten von Xibalba
Marc Short: Yuca – Die dunkle Prinzessin
Anja Buchmann: Grausame Götter
Natalie Masche: Die Strahlen der Sonne
Regina E. G. Schymiczek: Garlef
Christine Figueiredo: Antas
Antje Grüger: Spielball der Götter
Jens Hüsgen: Der Götterstrahl

Weitere Storys nur im E-Book:
Matthias Bäßler: Das schwarze Blut
Oliver Kotowski: Die lange Nacht
Ulf Fildebrandt: Herr der Zukunft

Das Titelbild schuf Lothar Bauer. Mit Illustrationen von Lothar Bauer, Nils Hamm und Tanja Meurer.

In meiner Geschichte beobachtet ein einfacher Bauer eine landende Flugpyramide, ein goldenes Wesen und einen Zerstörungsapparat, der den Mayas übergeben wird. Er eilt zurück in die Burg und erteilt dem Stammesoberhaupt Bericht.

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