ml-universe

11. November 2017

Erstaunlich!

Ich gebe zu, ich freue mir gerade ein Loch in den Bauch, weil nicht nur ‚Faktor H‘ aus „Parasitengeflüster“, sondern auch ‚Meister Shini‘ aus „Der letzte Turm vor dem Niemandsland“ auf Lovelybooks gut ankommen und ich damit nie im Leben gerechnet hätte.
Nach „Kontakt“ aus „Das Alien tanzt Kasatschok“ erntete ich schon positive Resonanz, aber auch Sprüche wie (sinngemäß):

„So einen Kram habe ich mit 16 auch verfasst.“ ;-/

Insofern hätte ich nicht gedacht, dass die Liebhaber die Überhand gewinnen würden. Immerhin kommen in beiden Geschichten Dinge zusammen, die gemeinhin als nicht gerade förderlich für den Erfolg gelten:

Ich berichte in der ersten Person. Meine Protagonistin erzählt in der Gegenwart. Außerdem spricht sie Dialekt und hat ihre ganz eigene Art von Humor.

Bereits vor Jahren gab mir eine liebe Kollegin den Rat, ich solle mich an meine lustigen Geschichten halten, das mit dem Humor hätte ich drauf.

Damals wollte ich unbedingt Horror oder Krimi schreiben und ließ den guten Ratschlag außer Acht. Manchmal scheinen andere Personen viel eher zu erkennen, wo die eigenen Stärken liegen.

Und deshalb habe ich mich gerade entschlossen, Diane in neue Abenteuer zu stürzen. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass sie in der Gegenwart landen und etliche meiner Kollegen treffen wird.

Liebe Leser, ich danke euch. Ihr seid spitze!

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21. Oktober 2017

Vorsicht Parasiten!

Das vierte Buch des Sternwerk Verlages ist soeben erschienen. Zusammen mit Sven Klöpping bin ich der Frage nachgegangen, was uns außerirdische Parasiten so zu sagen haben. Wir fanden etliche Autoren, die Antworten auf diese Frage zu wissen schienen. Autoren, die schon länger bekannt sind, aber auch welche, von denen ich bislang noch nichts gelesen hatte. Die Arbeit am Buch hat wieder einmal viel Spaß gemacht und ich hoffe, ihr freut euch ebenso wie Sven und ich. Ich habe gelernt, dass es Autoren gibt, die ihre Protagonisten hassen …

Für mich war es eine Prämiere in dreifacher Funktion aufzutreten. Herausgeberin, Illustratorin und Autorin. Ich muss sagen, ich könnte mir so etwas gut öfter vorstellen.

Hier weitere Infos:

Marianne Labisch & Sven Klöpping (Hrsg.)
PARASITENGEFLÜSTER
Fiese SF-Storys
sternwerk 4
p.machinery, Murnau, Oktober 2017, 274 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 109 9 – EUR 11,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 7438 3700 3 – EUR 5,99 (DE)

Jeder weiß, was ein Parasit ist. Wir hassen es, von Stechmücken gequält zu werden und finden Blutegel oder Bandwürmer ekelig. Was wäre, wenn die Natur
vorgesehen hat, dass diese elenden Schmarotzer mit uns kommunizieren? Und wie würden wir reagieren?
Genau diesen Fragen gehen die Autoren dieses Buches nach.
Hier liest man von Parasiten im All, im Wasser, in den GPS-Daten … wobei nicht alle sichtbar sind. Eine Stimme haben sie allerdings alle.
Mal ist diese Stimme einschmeichelnd und behauptet, die Invasion diene nur dem Schutz des Wirtes, ein anderes Mal droht sie und dann wieder
erteilt sie Befehle.
Es sind spannende, humorvolle, überraschende Geschichten dabei. Eins ist auf jeden Fall gewiss: Langeweile kommt keine auf.

Der Inhalt:
Wer nichts wird, wird Wirt! – Vorwort
Tom Turtschi: Turnaround
Arno Endler: The Extinction of Beloved Parasites
Julia Annina Jorges: Erstbesiedlung
Michael Edelbrock: Das Kreischen
Bettina Ferbus: Stimmen
Diane Dirt: Faktor H
Melanie Ulrike Junge: Pik
Detlef Klewer: Hunger
Achim Stößer: Schmarotzer
Thomas Föller: Kopfkino
Daniela Herbst: Stan
Thomas Heidemann: Crink
Stefanie Uhrig: Ferngesteuert
Katherine Mahr: Countrysongs zum Trost
Tobias Reckermann: Der Sektor
Marie Jagst: Aufklärungsmission
Thekla Kraußeneck: Zweisamkeit
Carmen Wedeland: Schmetterlinge im Bauch
Hildegard Schaefer: Parasitengeflüster
Robert Friedrich von Cube: Splitbrain
Uwe Post: Geringeltes Gewürm
Vitae

Das Titelbild stammt von Galax Acheronian.

So sieht es aus:

5. März 2017

Ups, doch schon März?

Nachdem ich heute meinen Referenz Ordner aktualisiert habe, stellte ich fest, dass der letzte Beitrag aus dem letzten Jahr stammt und will heute kurz hinterlassen, welche Vorhaben sich in welchem Stadium befinden:

Parasitengeflüster:  Sven und ich sind so weit mit der Arbeit am Projekt fertig, alle Geschichten, Cover, Illustrationen, Vorwort und Autorenvitae liegen beim Verlag. Angepeilt ist eine Veröffentlichung im Mai. (Alles neu …)

Bildband „Inspiration“ (AT) Eine Anthologie mit Geschichten von Autoren, die sich von Bildern des Künstlers Andreas Schwietzke inspirieren ließen, wird als Bildband in einem größerem Format im p.machinery Verlag erscheinen.  Die Geschichten sind alle fertig. und werden dem Verlag übergeben, sobald Andreas Schwietzke und ich mit dem Interview, das ich zum  Bildband mit ihm führe, abgeschlossen haben. (Darin unterhalten wir uns darüber, wie es zu den Bildern kam und tauschen uns über die Umsetzung der Autoren aus.)

Bilder einer Ausstellung

Ein Projekt der Geschichtenweber, bei dem Autoren, Illustratoren, Musiker, ein Lyriker zusammen die klassische Musik von Modest Mussorgski und die Bilder von Viktor Hartmann neu interpretieren und sich davon zu Geschichten inspirieren lassen. Ein sehr ambitioniertes Projekt, das in Arbeit ist.  Auch dieses Buch mit Musik und Bildern wird im p.machinery Verlag erscheinen. (Wahrscheinlich noch in diesem Jahr.)

Im Gaslicht (AT) ein Band mit humorvollen (Frauen-) Horror-Kurzgeschichten war für dieses Jahr geplant, aber das könnte knapp werden.

Die Kasatschok tanzenden Aliens sind auf dem Weg und werden wahrscheinlich bald veröffentlicht. Auf diese Anthologie bin ich sehr gespannt. Ellen Norten hatte diese tolle Idee, die Außerirdischen mal nicht als feindliche Macht darzustellen, sondern sie humorvoll handeln zu lassen.

Einige Story Center Beiträge sollen ebenfalls noch dieses Jahr das Licht der Welt erblicken.

Momentan sitzen wir an den Lektoraten für die Zwielicht Geburtstagsausgabe.

Weitere Vorhaben sind angedacht, aber zu denen äußere ich mich dann erst, wenn wir sie angehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30. Juni 2016

Im Schatten von Xibalba

Lange war die Anthologie angekündigt, nun ist sie tatsächlich erschienen:
Im Schatten von Xibalba ist die erste Mayapunkanthologie des Sternwerk Verlages.

Sven Klöpping (Hrsg.)
IM SCHATTEN VON XIBALBA
… und andere Mayapunk-Geschichten
sternwerk 3
p.machinery, Murnau, Juni 2016, 252 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 067 2 – EUR 11,90 (DE)
eBook-ISBN in Vorbereitung

538 nach Christus an der Spree: Mit außerirdischer Hilfe haben die Maya Amerika und weite Teile Europas erobert. Wo später einmal Deutschlands Hauptstadt errichtet werden würde, liefern sich Germanen, Slawen und Mayakrieger nun erbitterte Schlachten. Zwischen den Fronten wechseln Prinzessinnen und Bauernjungen die Seiten … und teilen manchmal sogar die Betten. Das Kind heißt Mayapunk – mit Storys aus einer blutigen, herausfordernden Alternativwelt …

Inhalt:
Herr LÿÐmann: Zähmer und Züchter
Friedhelm Rudolph: Iki Balam
Marianne Labisch: Die List
Sabrina Železný: Im Schatten von Xibalba
Marc Short: Yuca – Die dunkle Prinzessin
Anja Buchmann: Grausame Götter
Natalie Masche: Die Strahlen der Sonne
Regina E. G. Schymiczek: Garlef
Christine Figueiredo: Antas
Antje Grüger: Spielball der Götter
Jens Hüsgen: Der Götterstrahl

Weitere Storys nur im E-Book:
Matthias Bäßler: Das schwarze Blut
Oliver Kotowski: Die lange Nacht
Ulf Fildebrandt: Herr der Zukunft

Das Titelbild schuf Lothar Bauer. Mit Illustrationen von Lothar Bauer, Nils Hamm und Tanja Meurer.

In meiner Geschichte beobachtet ein einfacher Bauer eine landende Flugpyramide, ein goldenes Wesen und einen Zerstörungsapparat, der den Mayas übergeben wird. Er eilt zurück in die Burg und erteilt dem Stammesoberhaupt Bericht.

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5. Oktober 2014

Premiere für Diane Dirt

Bullet ist die erste Anthologie des Sternwerk Verlages.

Alle Geschichten spielen in dem von Sven Klöpping erschaffenen MegaFusion Universum.
Weil dort vollkommen anders erzählt wird, habe ich Diane Dirt aus der Wiege gehoben. Sie feiert mit dieser Veröffentlichung Premiere, kann sich momentan allerdings nicht recht freuen, weil sie von Außerirdischen, die nur unterm Mikroskop zu entdecken sind, als „Mutterschiff“ missbraucht wird.

Sven Klöpping (Hrsg.)
BULLET
und andere Storys aus dem MegaFusion-Universum
sternwerk 2
Sven Klöppings sternwerk @ p.machinery, Murnau, Oktober 2014, 196 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 95765 015 3 – EUR 10,90 (DE)
als eBook: in Vorbereitung

Hier das Cover:

 

Bullet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klappentext:

Niemand hat es anders gewollt: die erste Anthologie mit bösen, schnellen SF-Storys aus Sven Klöppings MegaFusion-Universum. Die Figuren sind keine Helden. Die Welt ist nicht ihre Bühne. Sie werden nur geduldet. Und manchmal geschieht etwas, mit dem niemand gerechnet hätte –
Es sind Geschichten aus der Zukunft, Geschichten von Kleinkriminellen, tragisch Liebenden, Sektenführern und schizophrenen Linguistikern. Bekannte und weniger bekannte Autoren des Genres Science-Fiction haben sich zusammengefunden, um einen Beitrag zu MegaFusion zu leisten. Das Ergebnis kann sich lesen lassen.

Beiträge:

D. J. Franzen: Der große Gig
Christian Künne: Die Uhr schlägt nicht mehr
Michael Schmidt: She
Thorsten Küper: Der Mechaniker
Sven Klöpping: Crime Sponsoring
Jakob Moser: Vision
Stefan Blankertz: Rambo II
Vincent Voss: Bullet
Susanne Schnitzler: Job of Clones
John Aysa: Ein einfacher Tag für ein einfaches Gemüt
Dirk Bernemann: J&G
Frederic Brake: Glücklichland
Diane Dirt: Revenge
Andreas Winterer: Bloß nicht alt sein im U18
Andreas Flögel: Who’s your Daddy?
Sven Klöpping: Homebasejump!

Titelbild und Illustrationen: Lothar Bauer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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