ml-universe

26. Juli 2016

O’Leary am Nil

Ein Pfau am Nil

Tedine Sanss

216 Seiten

O’Connell Press; Auflage: 1 (30. Juni 2016)

ISBN-10: 3945227534

ISBN-13: 978-3945227534

Preis: 9,99 €

Zuerst einmal vielen Dank an Susanne O‚Connell, die mir vorab ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte und ein noch dickeres Danke dafür, dass dieser Roman veröffentlicht wurde, obwohl die Autorin zwischenzeitlich verstarb.

O’Leary wird mit Danny zu Ausgrabungen gerufen, weil es ganz so aussieht, als sei der Fluch der Pharaonen kein Märchen. Es ist zu mehreren seltsamen Todesfällen gekommen und es verschwinden Artefakte.

Danny, dessen Magen Reisen mit Schiffen und Wüstenschiffen nicht sonderlich gut verträgt, ist erst einmal froh, an der Ausgrabungsstelle angekommen zu sein. Professor Slocum ist der Leiter der Ausgrabung, der Auftraggeber O’Learys. Sein Sohn war ebenfalls erkrankt und wurde vorsichtshalber zur Genesung heim nach Großbritannien geschickt. Er kehrte geheilt mit einem Studienkollegen zurück. Dieser Studienkollege scheint dem Ermittler nicht unbekannt zu sein.

Neben diesen drei Personen sind der amerikanische Geldgeber, ein Arzt, ein Archivar und der Vorarbeiter der einheimischen Helfer ebenso von Belang wie eine Journalistin aus Australien, die mit ihrem Fotografen anreist.

Es kommt trotz O’Learys Anwesenheit zu weiteren Todesfällen und es verschwinden auch weitere Gegenstände. Skorpione und tödliche Giftschlangen tauchen ebenso auf, wie geisterhafte Erscheinungen. Ein Abgesandter der ägyptischen Regierung, der bedeutende Funde für heimische Museen sicherstellen soll, scheint auch ein zwielichtiger Charakter zu sein.

Dann erkrankt der Pfau auch noch selbst und beichtet Danny, dass es sehr schwer werden wird, den Täter zu überführen. Danny tappt im Dunkeln und ist über O’Learys Verschwiegenheit nicht gerade erbaut.

Tedine Sanss führt viele Verdächtige ein und den Leser an der Nase herum.

Es hat mir Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Die einzelnen Figuren waren wie gewohnt gut herausgearbeitet und das ganze Setting, kombiniert mit den geschichtlichen Fakten, kam gut an.

Einiges, was in Band 1 nur angedeutet wurde, kam hier offener zum Tragen.

Ich kann dieses Buch guten Gewissens empfehlen und vergebe 5 Sterne.

So sieht es aus:

Ein Pfau am Nil_Cover

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