ml-universe

2. Februar 2022

Gewinner ermittelt

Die Gewinner der E-Books wurden ermittelt und die Bücher verschickt. Das heißt, es kann losgehen. Nicht nur die Gewinner werden sich über die Geschichten austauschen, sondern viele Autoren werden Rede und Antwort stehen.

Auch wenn ihr euch nicht beworben habt, könnt ihr die Leseunde verfolgen und zwar hier.

1. Februar 2022

Heute endet die Leserunde auf Lovelybooks!

Nur noch heute können sich Interessenten als Leser bewerben. Also auf, auf! Es werden viele der Autoren an der Runde teilnehmen und Sascha Dinse hat sich auch wieder etwas Besonderes einfallen lassen.

30. August 2021

Wächter der Verbotenen von Sebastian von Arndt

Wächter der Verbotenen von Sebastian von Arndt
Außer der Reihe 49
p. machinery, Winnert, August 2021, 144 Seiten Softcover
ISBN 978 3 957 652 522

Tya, eine kleine Fee, muss mit ansehen, wie ihr Vater von Menschen erschossen wird. Sie entkommt gerade so, erfahren wir im Prolog.

Die Geschichte beginnt Jahre später und wir entdecken Tya, die nun fast eine junge Frau ist, im Keller eines Waisenhauses. Der tapfere kleine Mäuserich Leander will sie retten und in ein geheimes Reich einladen, aber ein Lord kommt ihm zuvor und kauft das Mädchen. Er schafft sie mit einer Kutsche in seine Villa am Stadtrand. Nur gut, dass Leander gehört hat, wohin die Reise gehen soll. Denn er ist nicht schnell genug, um auf die Kutsche aufzuspringen.
Mit seiner Dame, der Eichelhäherfrau mit Namen Zefira, nimmt er die Verfolgung auf.
Kaai ist ein Freund von Tya, der mit seiner Katze Samson den Körper tauschen kann. Auch er hat mitbekommen, dass ihr Plan sich von Lord Avram zu dem Versteck führen zu lassen, wo er andere Wesen gefangen hält, führen zu lassen, aufgegangen ist. Auch diese beiden nehmen die Verfolgung auf.
In der Villa werden aber nicht nur magische Wesen gefangen gehalten, nein, es gibt auch noch eine böse, alte Hexe, die extremen Hunger hat und sich beinahe Leander und Zefira schmecken lässt.

Mehr möchte ich über den Inhalt nicht verraten.

Dieses Buch ist wirklich ganz bezaubernd. Die Helden und die Bösen sind alle nicht nur in schwarz-weiß gezeichnet, sondern haben alle ihre Stärken und Schwächen. Ich konnte mir diesen Stoff beim Lesen sehr gut als Pixar Streifen vorstellen und fände es wirklich schön, wenn eins der Animationsstudios auf den Stoff aufmerksam würde. Mich hat die Welt der Verbotenen gleich gefesselt und ich mochte die Figuren sehr. Sebastian von Arndt kann Horrorstorys ebenso gut verfassen wie Kinderbücher. Das finde ich beachtlich, denn allzu oft wird das sicher nicht vorkommen. Das einzige, was ich mir gewünscht hätte, um das Buch als Kinderbuch interessanter zu machen, sind liebevoll gezeichnete Illustrationen, aber vielleicht wurde auf die ganz bewusst verzichtet, damit sich jedes Kind ein eigenes Bild machen kann.

Meiner Meinung nach ist diese Buch nicht nur für Kinder lesenswert, sondern auch für Erwachsene, in denen das Kind noch erhalten ist.

Wie ich vom Verleger Michael Haitel erfuhr, sind in der Printausgabe einige wenige Illustrationen enthalten, die ich als E-Book-Leser nicht sehen konnte.

25. August 2021

Vorankündigung

Es gibt Projekte, bei denen man zwischendrin überlegt, ob sie überhaupt noch ein gutes Ende nehmen können. Die Geschichten aus 1001 Nacht war so eins. Ursprünglich 2012 kam die Idee auf, neue Märchen aus dem Orient zu sammeln und veröffentlichen. Als Geschichtenweberprojekt. Die Geschichtenweber sind eine Gemeinschaft von Autoren, Herausgebern und Verlegern. Sie haben ein Forum, in dem man sich nett austauscht. Heutzutage ist es dort relativ ruhig, aber früher war das anders. Die Geschichtenweber bringen immer wieder neue Projekte auf den Weg und ermöglichen es den Herausgebern und Autoren sich in einem geschlossenen Bereich dazu auszutauschen.

Es wurden Geschichten geschrieben und ausgewählt. Dann ging es so schleppend weiter, dass ich mich zurückzog. Ich kann schlecht damit umgehen, wenn Leute auf Tauchstation gehen.

Nichtsdestotrotz habe ich das Projekt im Auge behalten. Es waren einige Autoren dabei, für die die Veröffentlichung in dem Buch die allererste gewesen wäre. Und ich konnte mich noch sehr gut daran erinnern, wie toll sich das anfühlt.

Dann wurde nach Jahren das Projekt offiziell für gescheitert erklärt und das tat mir für diese Autoren so leid, dass ich mich wieder einklinkte und versprach, das Buch doch noch auf den Weg zu bringen.

Trotz der ersten Begeisterung über diesen Rettungsanker, wurde auch gemurrt, denn ich zwang den Autoren ein weiteres Lektorat auf. Aber wenn ich ein Buch herausgebe, dann will ich auch voll dahinterstehen können.

Einige Autoren sprangen ab, aber ich hatte der Zwischenzeit meinen Autorenpool so ausgebaut, dass ich schnell Ersatz fand. Ich fragte Gerd Scherm, ob er Lust hätte, die Geschichten zu illustrieren, und er hatte. Auch ein Verlag wurde gefunden und nun ist es so weit: Die Anthologie „Die goldene Feder“ wird in den nächsten Tagen erscheinen. Gerd hat auch ein wunderschönes Cover erstellt. Ich freue mich mit den Autoren wahnsinnig aufs Buch. Da ich das Cover noch nicht zeigen darf, stelle ich euch noch mal eins meiner neuen Bilder vor: „laughing helloween mask“

4. November 2016

Zwielicht Classic 11 soll im November erscheinen

Wie der Herausgeber Michael Schmidt verlauten lässt, soll der elfte Band schon im November erscheinen.

Wie üblich gibt es eine gute Mischung aus Geschichten und Artikeln.

Inhalt:

Geschichten:

Marianne Labisch – Profit durch Mord (2015)
Uwe Voehl – Sternschnuppennächte (2008)
Susanne Schnitzler – Lennie Bell beschwimmt den Teufel (2016)
Susann Obando Amendt – Blendlicht (2015)
Karin Reddemann – Kleiner (2015)
Christian Weis – Gedankenspiele (2006)
Michael Tillmann – Rationalisierungsmaßnahmen (2004)
Andreas Fieberg – Heute, Kinder, wird’s was geben (2013)
Hubert Katzmarz – Der Mann, der die Wespen hasste (2000)
Ellen Norten – Anmerkungen zu Der Mann, der die Wespen hasste (2016)
Nadine Muriel – Jesses Reise (2014)
Markus K. Korb – Fischaugen im Dämmerlicht (2004)
Vanessa Kaiser&Thomas Lohwasser – Im Schatten (2015)
Vincent Voss – Eine kurze Geschichte über den Tod und den Untod (2013)

Artikel:

Karin Reddemann – Die dunkle Muse (2016)

Ich freue mich, auch einmal eine Anthologie eröffnen zu dürfen. In „Profit durch Mord“ geht es um Hank, den Mitarbeiter einer Plattenfirma, der es leid ist, immer wieder Musiker benennen zu müssen, die ermordet werden.

Es freut mich sehr, dass die Geschichte von Nadine Muriel „Jesses Reise“, die ursprünglich in der von mir herausgegebenen Anthologie „Was geschah im Hotel California?“ erschien, aufgenommen wurde. Und zu guter Letzt auch noch die Geschichte von Susann Obando Amendt „Blendlicht“, die ursprünglich in „Nebelmelodie“ erschien und mein Lektorat durchlief. Also gleich dreifacher Grund, sich zu freuen.

Vielen lieben Dank an Michael Haitel (p.machinery Verlag), der sich mit der Zweitverwertung der Geschichten „Jesses Reise“ und „Blendlicht“ einverstanden erklärte, die beide ursprünglich in seinem Verlag veröffentlicht wurden.

So hat man selbst im November, Grund sich zu freuen …

 

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